Go West 13



Viel Freude, Segen und Abenteuer im Rush Valley

26 Cowboys und Cowgirls waren bereit, ins Gold Rush City zu gehen. Nach einem “langen“ Treck kamen wir dort endlich an. Es erwartete uns schon die Kitchen Maggie und ihre Helferin Ulla. Zum „Willkommens-Geschenk“ gab es Erdbeerfrappé. Als es langsam Abend wurde, machten wir Kennenlern-Spiele.

Am nächsten Tag mussten wir um halb acht aufstehen. Nach dem Morgenturnen gab es Stille-Zeit, und danach den ersehnten z’Morge. Als wir fertig waren, waren die Ämtli an der Reihe und das Zimmer aufräumen. Um 10:00 Uhr war jeweils Zeit für die “Zimmerkontrolle“.

Bevor es am Nachmittag losging, mussten alle Kinder in ihren Clans einstehen. So bildeten sich 6 Reihen mit folgenden Namen: Montgomery, Belle Star, Flower Chain, OK Corral, Polson und Ringo. Danach bauten wir unsere Westernstadt mit Saloon, Bar, Drugstore, Bank, Telegraphenstation etc. auf.

Am Mittwoch ging’s dann mit Goldschürfen los. Aber wir brauchten zuerst noch Geld. Man konnte es bei einem Spiel verdienen. Danach kauften wir uns ein Goldschürf-Patent und später auch einen Claim (Goldschürfplatz). Danach genossen wir wieder einen leckeren z’Nacht. Beim Goldschürfen waren am Ende alle froh. Jeder Trapper war beim Suchen erfolgreich gewesen. Als wir dann froh und müde ins Bett sanken, erahnte niemand, was noch passieren sollte!

Mitten in der Nacht weckte uns ein lauter Knall. Mit Schrecken stellten wir fest, dass unsere Bank ausgeraubt worden und all unser Gold gestohlen war. Seltsam, auch unsere Telegraphenstation war kaputt und unsere Telegraphin verschwunden. Wer war der Täter? Sie oder jemand anders? Wir machten uns auf den Weg, den Täter aufzuspüren.

Nach kurzer Zeit fanden wir den leeren Tresor. Dann teilten wir uns auf, um verschiedenen Hinweisen nachzugehen. Nach 10 Min. sammelten wir uns wieder. Jede Gruppe hatte etwas gefunden: einen Zeitungsbericht, Schwarzpulver, ein Wanted Plakat, usw. Das Plakat gab uns den deutlichsten Hinweis. So suchten wir das Versteck des Gangsters. Wir sahen auf einmal im Wald ein schwaches Licht, überraschten den Dieb und nahmen ihn gefangen. Danach folgte die Gerichtsverhandlung. Doch der Gefangene „Papa Joe“ sagte, er sei unschuldig... Sein Alibi schien zwar gut, doch weil er für andere Verbrechen gesucht wurde, musste er doch ins Gefängnis.

Am Donnerstag ging es – wie bei allen täglichen Andachten – um Gottes Wort, das kostbarer ist als Gold! „Sammelt Schätze im Himmel“ (Mt. 6,19ff) hiess es, nach dem nächtlichen Banküberfall. Auch sonst verknüpften wir das Programm mit den Gedanken darüber, was in Gottes Augen wirklich wertvoll ist und unser Leben wertvoll macht.

Dann gingen wir erneut Gold schürfen. Den Rekord holte sich Montgomery mit 36 g Gold!

Gold fanden wir am nächsten Tag auch in einem Bergsee. Wir hatten aus der Zeitung erfahren, dass dort Gold gefunden worden sei. So machten wir uns auf den Weg, genossen die Gemeinschaft, den z’Mittag am See usw.

Samstag waren wir im Freibad Frutigen. Wir hatten viel Spass zusammen. Etwas später gab es einen “Casino- Abend“. Besonderes Highlight war die Möglichkeit auf echten Pferden eine Runde zu reiten.

Am nächsten Tag schürften wir schon zum dritten Mal Gold. Dann folgte ein Sport- Turnier mit unseren Planwagen. Wir wurden aufgeteilt in vier Gruppen. Zwei Kinder kamen dabei unter die Räder (wirklich!) – aber blieben unverletzt...!

Montag: Eigentlich wollten wir wieder Gold schürfen. Doch uns fehlte noch Material, das zusammen mit Geld von der Postkutsche hätte geliefert werden sollen. Wurde sie überfallen? Wir machten uns auf die Suche. Plötzlich hörten wir einen Hilferuf. Unser Bankdirektor wurde entführt! Er hatte alles Gold bei sich, um es gegen das Geld einzutauschen. Wir mussten ihn so schnell wie möglich retten.

Er legte eine Goldspur, darum war es uns möglich, ihn aufzuspüren. Wir überraschten den Gangster auf seiner Flucht. Als er auf uns zu rannte, waren wir zum Glück stärker und konnten ihn packen und fesseln.

Im Gerichtssaal wurde festgestellt, dass er nicht nur die Postkutsche, sondern auch die Bank überfallen hatte. Also ab ins Gefängnis mit ihm...

Am Dienstag, dem Schlussabend gab es ein grosses Fest und wir machten viele Spiele. Aber am Abend hiess es Packen. Am Tag darauf sagten wir einander tschüss nach einer tollen, erlebnisreichen Zeit und verliessen das Rush Valley um vieles reicher und von Gott gesegnet!                                               von Damaris

 

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