Joseph 09



Das diesjährige Kila stand ganz unter dem Motto: „Josef - egal was isch, mit Gott chumt’s guet“. Es war äusserst spannend Josef näher kennen zu lernen. Schliesslich hatte er ein sehr bewegtes Leben, voller Segen aber auch mit vielen Herausforderungen. Wir konnten viel von Josef lernen und verfolgten seine „Lebenskurve“ mit allen Höhepunkten und Tiefschlägen ganz genau...

Einblick in einige Höhepunkte einzelner Lagertage erhalten Sie, wenn Sie weiterlesen. Viel Freude dabei!

Sonntag, 12.07.09

Dieses Jahr trafen die Leiter gestaffelt in Grindelwald beim Lagerhaus ein, um noch die letzten Vorbereitungen anzugehen. Die Gemeinschaft nutzten wir aber auch, um uns im Team besser kennen zu lernen.

Montag, 13.07.09

Das Küchenteam verbrachte den Vormittag mit dem Grosseinkauf im Coop, während  die anderen Leiter zum Beispiel den „Geschichtsraum“ einrichteten. Schon bald hatte man den Eindruck, in Ägypten zu sein. In dieser tollen Umgebung fiel es einem leicht, richtig ins Lagerthema einzutauchen.

Um 15:40 trafen die Kinder ein und der Vater Jakob (Dave) begrüsste seine Söhne (Kinder). Sie erhielten Gruppenweise den Auftrag, Geld zu verdienen. Er wollte damit seinem Lieblingskind Joseph neues Kleid kaufen.

Dienstag, 14.07.09

Spannung kam bereits bei der ersten  Lagergeschichte auf. Kein wunder – beim Thema: „Geliebt und beneidet!“ Der Nachmittag diente dazu, dass sie sich in den Gruppen besser kennen zu lernen. Jede Gruppe bereitete zuerst ein themabezogenes Spiel vor. Nachher folgte für alle Gruppen die Spielzeit. Von Posten zu Posten konnte man Geschick und Kreativität als Gruppe walten lassen.

Mittwoch, 15.07.09

Uns wurde das Wasser abgestellt. Trotz den Umtrieben, gelang es unserem super Küchenteam (mit Gottes Vorsorge > Menueplan) uns feine Malzeiten vorzubereiten. Danach folgte ein witziges Geländespiel und nach dem Bräteln ein spannendes Nachtspiel. Die Kinder mussten so schnell als möglich allerlei Güter sammeln. Damit wollten sie dann Josef der Karawane loskaufen, die ihn nach Ägypten bringen wollte. Aber...

Donnerstag, 16.07.09

In der dritten Lagergeschichte von Maja hörten wir, dass Joseph nach Ägypten verkauft wurde. Durch den Geschichtsraum wandernd, erzählte Joseph an ein Kamel gebunden die Gedanken, welche er sich auf dem Weg nach Ägypten machte.

Beim Wassertransport an der ägyptischen Grenze, mussten die Kinder Nachmittags gut aufpassen, dass sie von den Leitern nicht nass gespritzt und erwischt wurden. Trotz vollem Einsatz kamen viele ins Gefängnis, welches sie nur über eine Seilbrücke verlassen konnten.

Am Abend lernten die Kinder einem Postenlauf Ägypten besser kennen. Wie gut, stellte sich beim anschliessenden „1, 2 oder 3“ Spiel heraus.

Freitag, 17.07.09

Am Vorabend wurde wegen schlechten Wetterprognosen beschlossen, den geplanten Wandertag zu verschieben. Dadurch musste das Küchenteam den Menuplan neu organisieren. Mit allen Kleinigkeiten, an die in solchen Situationen gedacht werden muss, war das gar nicht so einfach. Davon merkten die Kinder beim Genuss der feinen Pizzas allerdings nichts.

Samstag, 18.07.09

Auch an diesem Tag war das Wetter regnerisch. Das Gefängnisgame mussten wir im Haus durchführen. Wir sind Gott dankbar, dass kein Unfall passierte.

(Das Küchenteam erlebte Gottes Führung bei dem Zubereiten des Abendessens. Die knappe Menge, weil unerwartet grosse Esser ;-), an Wienerli im Teig vermehrte sich zwar nicht wie die 5 Brote und die 2 Fische, wurde jedoch durch die Idee, spontan auch Schinken- und Cervelats-Resten einzuwickeln, sowie mit einem Reissalat ergänzt zu einer Menge, mit der schliesslich alle satt wurden.)

Dave hielt die evangelistische Andacht und erklärte den Kindern den Weg zu Jesus, worauf sich anschliessend mehrere Kinder bekehrten oder einen Neuanfang machten. Es war eindrücklich, wie ein Kind, welches das erste Mal in einem Lager von uns war, sich beim zweiten Anlauf von ihren Kolleginnen und aus dem Spielraum löste, um dann für ein Gespräch zur Leiterin zu gehen.

Sonntag, 19.07.09

Bei schönem Wetter wanderten wir auf die Bussalp. Unterwegs machten wir Halt an einem Bergbach, um das Picknick zu essen und uns etwas abzukühlen. Das Dessert, Wasserglacen vom Geburtstagskind (Leiter) spendiert, wurde auf dem „Gipfel“ genossen. Beim Abstieg wurde aus der geplanten Abkürzung ein etwas längerer Weg quer über Bächlein und den vom Regen aufgeweichten Waldboden. So trafen wir müde aber von Unfällen bewahrt im Lagerhaus ein.

Montag, 20.07.09

Am Morgen erlebten wir die sieben fetten Jahre. Zum Frühstück gab es einen feinen Brunch (Joghurt, Cornflakes, Nutella). Die Vorratsdepots der Küche waren dadurch am Mittag aber leider aufgebraucht, so dass die sieben mageren Jahre Einzug hielten. Das heisst, wir mussten uns mit Suppe und Brot begnügen.

Am Nachmittag ging es weiter mit einem Frondienst bei dem alle Kinder kräftig mit anpackten und eine tolle Belohnung dafür erhielten.

Am Abend hörten die Kinder eine weitere Josefsgeschichte und lernten, dass Gott unser Herz prüft. Wir beten, dass Gott durch die Lernverse, welche die Kinder täglich auswendig lernten, auch ihr Herz verändern und das Interesse am Bibellesen weiterhin aufrecht erhalten kann.

Dienstag und Mittwoch, 21./ 22.07.09

Nach dem Packen gab es am Nachmittag noch den Preisverleih für den Wettbewerb, bei dem während des ganzen Lagers Punkte gesammelt werden konnten (Fragen zur Geschichte, Lernverse, Gruppenwettbewerb). Der Schlussabend wurde von den Kindern mit eigenen lustigen und spannenden Beiträgen bereichert. Am Tag der Abreise stand der Hausputz an. Für den Lagerschluss von Josef rief Dave den Kindern noch einmal die Lebenskurve von Joseph mit allen Hochs und Tiefs in Erinnerung mit der Botschaft: „Egal was isch - mit Gott chumt’s guet, au i Dim Läbe.“

 

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